Regie Bianca Theis

DoP Denise Garcia Bergt

mit Ruth Steindling and Niki Endlicher

VILMA ist ein Dokumentarfilm über die jüdische, kommunistische Widerstandskämpferin und Holocaust-überlebende Vilma Steindling – und darüber, wie ihre Geschichte bis heute nachwirkt. Als mir die Biografie von Vilma Steindling - geschrieben von ihrer Tochter Ruth - in die Hände fiel, fragte ich mich, warum meine ehemalige Französischlehrerin nie mit uns Schüler*innen über ihre Familiengeschichte gesprochen hatte. Gemeinsam mit Ruth und ihrem Sohn Niki reise ich zu Orten von Verfolgung und Widerstand – von Wien über Auschwitz-Birkenau und Ravensbrück bis nach Frankreich.

Ruth engagiert sich seit Jahren aktiv in der Erinnerungsarbeit. Für sie ist das Erzählen von Vilmas Geschichte eine politische und persönliche Notwendigkeit. Niki hingegen gehört einer jüngeren Generation an: Als DJ viel unterwegs, sucht er seinen eigenen Zugang zu diesem Erbe und versteht den Widerstand seiner Großmutter als Quelle von Haltung und Stärke in der Gegenwart.

Durch Gespräche, Beobachtungen und gemeinsame Wege entsteht ein generationenübergreifendes Porträt von drei Menschen, deren Leben durch Erinnerung, Trauma und Mut miteinander verbunden sind.

VILMA ist ein Film über das Erinnern – im Alltag, in Beziehungen und auf der Straße.