IN UNSEREN EIGENEN WORTEN dokumentiert die Lebensgeschichten von Frauen*, die gegen schwierige Realitäten gekämpft haben. Das Buch enthält Texte von und über Frauen* und beinhaltet Testimonials von geflüchteten Frauen* in Deutschland. Wir näherten uns dem Projekt mit Hilfe der lateinamerikanischen Tradition der Testimonial-Literatur an – mit dem Augenmerk darauf, die Stimme derer zu verstärken, die allzu oft nicht gehört werden. Wir sind sicher, das wird uns alle in unserem Kampf für Emanzipation inspirieren.
Dieses Buch enthält acht Geschichten. Geschichten, die wütend machen und entmutigen, aber genauso Geschichten, die ermächtigen und aufbauen. Geschichten über die Erfahrungen von Frauen, die in Libyen Opfer von Menschenhandel und zur Prostitution gezwungen wurden; von Flucht vor staatlicher und gesellschaftlicher Unterdrückung in Ägypten, Syrien und dem Iran; von Verfolgung auf Grund von akademischem Aktivismus in der Türkei oder auf Grund von Drogenabhängigkeit in Russland; Frauen, die ihres Rechts auf Selbstbestimmung beraubt wurden; Frauen, die sich der Abschiebung widersetzt haben und täglich gegen Rassismus und rassistische Strukturen in Deutschland kämpfen.
Gespräche über Vertragsarbeit, Gastarbeit, Flucht, Rassismus und feministische Kämpfe
2. Auflage - ISBN: 978-3-89771-323-9
Schriften der Rosa-Luxemburg-Stiftung
Erscheinungsdatum 15. Juli 2025
200 Seiten, 2. Aufl.
Im Buch treffen die Erzählungen und das Wissen von 22 Frauen unterschiedlicher Generationen aufeinander: Über Migration, Rassismus, feministische Kämpfe und Selbstorganisierung in ihren politischen und historischen Zusammenhängen.
Gastbeitrag.
Das Buch »Rebellisches Berlin« nimmt die Geschichte des widerständigen Berlins in den Blick und beschreibt in einem weiten historischen Bogen unterschiedliche Protest- und Widerstandsaktionen.
Wenn der vorliegende Interviewband mit der Erkenntnis beginnt, dass wir uns im Zeitalter der Migration befinden, dann meint diese Feststellung weder das dystopische Schreckgebilde der „Überfremdung“, wie es rechtspopulistische und antidemokratische Strömungen allgegenwärtig zeichnen. Noch ist sie bloße Anerkennung der Faktizität der demografischen Entwicklungen, die weiß, dass nach Generationen von Eingewanderten unsere postmigrantische Gesellschaft unumkehrbar ist. Weiterlesen